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casas-de-neu-mallorca-snow-houses-mallorca-2Die sogenannten „Cases de neu“ gelten als wichtiges kulturelles und ethnologisches Erbe. Das Aufsammeln von Schnee und der damit verbundene Handel zur Herstellung von Eis nahm auf Mallorca im 16.

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Jahrhundert seine Anfänge. Auf dem Puig de Masanella sind noch heute elf  „Schneehäuser“ erhalten, die 2004 die Auszeichnung „Bien de Interés Cultural“ (Kulturgut) erhielten.

Der Name „Schneehaus“ bezieht sich auf das Steinhaus, in dem die „Nevaters“ (Schneehändler) unterkamen, und auf das Depot, in dem der Schnee gelagert wurde sowie auf die Terrassen, Schächte, Trockenmauern und Brunnen. Zu den Häusern gelangt man über speziell angelegte Wege.

Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert war der Eishandel auf Mallorca von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Der Schnee wurde eingesammelt und im Frühling gepresst. Im Sommer wurden dann Eisblöcke herausgeschnitten und nachts transportiert, um deren Schmelzung zu verhindern. Mit dem Aufkommen des Kühlschranks zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese Tätigkeit eingestellt.

 

Fotos: Pep Muñoz “Vasco”, Antoni Reynés, Martí Mayol

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