Zu den Balearischen Inseln gehören derzeit sieben Meeresschutzgebiete sowie ein Naturschutzgebiet in Form einer Inselgruppe namens „Archipiélago de Cabrera“. In allen diesen Naturschutzreservaten ist der Fang der mediterranen Seespinne, auch „Cranca“ oder „Maja squinado“ genannt, verboten.

Wenn ein Exemplar gefischt wird, muss es ins Meer zurückgeworfen werden, ungeachtet dessen, ob es lebendig oder bereits tot ist. Noch bis vor vierzig Jahren wurde diese Krabbenart besonders in den Küstengegenden von den ortsansässigen Fischern gegessen, stieß aber auf dem kommerziellen Markt nie auf großes Interesse. Früher kamen diese Meeresbewohner in felsigen Küstengegenden sehr häufig vor, während sie heute leider im gesamten Küstengebiet Spaniens vom Aussterben bedroht sind.

 

Auf den Balearischen Inseln ist deren Situation äußerst schlecht. Dabei gibt es allerdings geographische Unterschiede: auf Mallorca und Menorca wurde lediglich der Fang von einzelnen Exemplaren in den achtziger Jahren bekannt. Nach 1989 indessen wurde keine Seespinne mehr gefangen. Diese Daten weisen darauf hin, dass sich diese Tierart auf den Balearischen Inseln vom Aussterben bedroht ist. Momentan wird die „Cranca“ auf Mallorca und Menorca als ausgestorben klassifiziert und ist auf den Pityusen ebenfalls vom Aussterben bedroht. Deshalb hat die Europäische Union hat die Spezies Maja squinado im Mittelmeerraum unter Naturschutz gestellt.

 

Larvenstadien der Mediterranen Seespinne

 

Zoea / Zoea II

Megalopa / Juvenil

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