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la_ocarina_de_mallorca_ocarinaEs handelt sich hierbei um ein Instrument mit einem schnabelförmigen Mundstück aus der Familie der Gefäßflöten.  Das Labium dieser ovalen Tonflöte lenkt den Luftstrom seitlich auf die Pfeife. Sie enthält acht Löcher.

 

Die moderne Geschichte der Okarina beginnt in jüngster Vergangenheit, in einem kleinen italienischen Dorf namens Budrio, zwanzig Kilometer von Bologna entfernt. Einer Legende zufolge spielt der Name des Instrumentes auf seine Ähnlichkeit mit einer Gans an.

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Die häufigste Form des Instrumentes, wie es heute benutzt wird, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Giuseppe Donati, einem Bäcker aus diesem kleinen Ort, erfunden. Für die musikalische Welt der damaligen Zeit war die Einführung dieses “neuen” Instrumentes um 1853 ein bahnbrechender Erfolg. Donati selbst trat als Solist auf und wurde von einer Kapelle begleitet.

 

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Unter seinem Einfluss machten sich in der Umgebung verschiedene Instrumentenbauer einen Namen, darunter Cesare Vicinelli.  Cesare Vicinelli richtete 1887 seine Okarina-Werkstatt in der Calle Jovellanos in Palma ein und läutete damit den Beginn der Okarina-Tradition auf Mallorca ein. Okarina-Fabriken gab es damals in Palma, Manacor, Buñola und in Pollensa. In den Kirchen nutzten Okarina-Kapellen die gute Akustik und gaben Konzerte zum Besten. Die mallorquinische Sammlung besteht aus Instrumenten sieben verschiedener Größen (von einer 10 cm langen Sopranflöte bis zu einem Kontrabass mit einer Länge von 35 cm). Das Museo de la Porcíncula von Palma beherbergt derzeit eine Okarina-Sammlung.

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